Die Organisation der politischen Welt beruht auf grundlegenden Fiktionen, Imaginationen und ästhetischen Repräsentationen. So wird etwa in der Sphäre der Repräsentation eine Legitimation des politischen Handelns erzeugt, aus der staatliche Institutionen erst ihre Macht und Evidenz erhalten. Bis 2015 erforscht das ATTRACT-Projekt ›Ästhetische Figurationen des Politischen‹ diese politischen Imaginationen und Symboliken in ihrem gesamten medialen und ästhetischen Spektrum.


Aktuelle Publikationen:

Oliver Kohns (Hg.)

Perspektiven der politischen Ästhetik.

Texte zur politischen Ästhetik 2
München: Wilhelm Fink Verlag 2016.

Das Thema der »politischen Ästhetik« lässt sich nicht auf manipulative Techniken (z. B. in der Form von Propaganda) reduzieren. »Politische Ästhetik« ist vielmehr auch die Organisation der Sichtbarkeit, die jede Form politischer Macht benötigt und voraussetzt, sowie die künstlerische Reflexion dieser Ordnung in ästhetischen Werken der Literatur und Kunst. Der Band versammelt verschiedene Sondierungen, die ein facettenreiches Bild zu »Perspektiven der politischen Ästhetik« darstellen.




Martin Doll u. Oliver Kohns (Hg.)

Die imaginäre Dimension der Politik.

Texte zur politischen Ästhetik 1
München: Wilhelm Fink Verlag 2013.

Politische Imaginationen bzw. ein politisches Imaginäres werden in der Kulturtheorie und -wissenschaft seit einigen Jahren vermehrt als Grundlage politischer Organisation benannt. Der Band lotet die Möglichkeiten und Chancen dieser »imaginären Dimension der Politik« aus und diskutiert deren Rolle in einschlägigen Modellen einiger einflussreicher Theoretiker der neueren Zeit (Althusser, Anderson, Badiou, Castoriadis, Iser, Lacan, Lefort, Rancière u.a.). Da das Imaginäre seine eigene Genealogie hat, reflektieren die einzelnen Beiträge nicht nur die verschiedenen Theorien, sondern fragen auch kritisch nach ihrer (Vor-)Geschichte.



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